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Hier werden die Aktualisierungen und Beschreibungen der Seite kurz vorgestellt.

Kleine Vorschauen (max. 1024 pix bei 72 dpi) landen in der Galerie unter FOTOS; die (.pdf) kompletten Druckdateien in den einzelnen DOWNLOAD-Ordnern.

AfG meint die Akademie für Gestaltung und Design der Handwerkskammer München
Link: http://www.facebook.com/akademie.gestaltung.design

19:20 Uhr, 18.11.2012

SKRIPTURALE – Abschlussarbeit und Dokumentation:

Die Textversion des handschriftlichen Originals steht in ihren Grundzügen;
in der getippten Fassung werden noch Erläuterungen und ein wenig mehr
– nicht ganz so "staubige" – Wärme eingebaut.

Bei der Übernahme aus dem Manuscript geht einiges verloren!

Die dokumentarischen Auszüge der Arbeiten unter FOTOS und die
Druckbaren .pdf's – bis zum kompletten Archiv – unter DOWNLOADS
werden noch ein wenig dauern.

…wer sich – ohne Kenntnis der Blätter – ans Lesen wagt,
möchte bitte erfrischende Biere oder Weine erreichbar halten!

Ansonsten bin ich für Echos und Anregungen über
geste@skripturale.de
dankbar und werde – soweit möglich – in Wochenfrist auch antworten.

Viel Spass!
lG,RS.

19:04 Uhr, 18.11.2012

SKRIPTURALE – Treatment / Themen-Pitch

Die Arbeiten sind Visualisierungen und Umsetzungen der gestischen Bewegung von Kalligrafie:
nonverbal-leserliche, informelle;
emotional-abstrakte, expressive;
uncodiert-zeitlose,

Chiffren, Logos, Monogramme, Kalligramme – ABSTRAKTE .

SKRIPTUTALE.

Die Ziele und Werte:

Das Medium Kalligrafie als Gestaltung
– in und aus (m)einer Hand,
mit dem Nacheinander von Raum und Zeit auf meiner Seite,
Urheber und authentischer Ursprung meiner Werke
Überraschung, Assoziation, Interpretation..

Die Variablen der Auswahl aus dem Umfang der Arbeiten:
Material, Gerät/ Werkzeug, Format, Position

Die Qualitätskriterien im Kontext Spontaneität:
Balance, Struktur, Proportion, Rythmus

Die Methode der Entstehung:
Isolierung; Wiederholung, Variation, Modulation

Die Harmonie – Kontraste im Gleichgeweicht:
Chiffren, Logos, Monogramme, Kalligramme

Der Prozess der Formreinigung:
sehen, denken, gestalten – dokumentieren

Die Beschreibung der Erschaffung:
Vereinfachung, Inhalte im Kontext, Dramaturgie (Spannungsbogen)

Die Basis der Inspiration und Entstehung:
Handschrift; informell und expressiv

Die Form der Darstellung:
Reisenotizen, Stundenbücher, Miniaturen

Die Stationen und Kapitel der Reise:
Anlegestellen, Aussichtspunkte, Ruhepole

Das Prinzip des Vorgehens:
Bilder als Typografie betrachtet, die Auswirkungen und Anwendungen dazu.

19:01 Uhr, 18.11.2012

SKRIPTURALE – Themenvorstellung Prüfungskommision AfG:

7-2011

als Thema meiner Abschlußarbeit zum Gestalter im Handwerk möchte ich
einen kleinen Gegenstand des täglichen Lebens wählen: die Verpackung von
Visitenkarten, CDs oder DVDs.
In Erweiterung und Vertiefung der Arbeiten und Themen der Fächer die-
ses Kurses – vor allem Schrift und Ornamentik – werde ich die Verbindung der
erforderlichen Funktionalität und der Bedeutung der verschiedenen Medien er-
forschen und so formen, daß die Wahrnehmung und Bedeutung des Gegen-
standes der Verpackung umfassender und emotionaler in Erscheinung tritt.
Die Eigenart und Anmutung soll dabei mehr ein Enthüllen, Entfalten und Ent-
blättern als ein Aufreissen und Auspacken sein, um die Botschaft oder den
Nutzen des Inhaltes nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich zu erweitern, oder
zumindest mit einer neuen Bedeutungs- und Wirkungsebene zu versehen.
Als Material und Ausgangspunkt meiner Gestaltung wähle ich Papier in hand-
gefertigter Erscheinung.
Als Erkennungszeichen werde ich versuchen, freie kalligrafische Entwürfe und
gestische Urformen von Schriftzeichen zu einem form- und farbgebenden
Gestaltungsmerkmal und Kommunikationsmittel in Kontext und Zusammenklang
mit den verschiedenen Inhalten zu bringen.
Bei Erreichen der erforderlichen Qualität und Wertigkeit soll die Ver-
packung selbst zu einem Träger von Botschaften und zu einem eigenen Medium
mit längerem Lebenszyklus werden, aber auf kleinstem Raum – sie wird ein
vererbbares Schmuckstück.

7-2012

als Thema meiner Abschlußarbeit zum Gestalter im Handwerk habe
ich eine experimentelle Studie über eigene, freie gestische Kalligrafien
gewählt – unter Berücksichtigung der Änderung bei der Themenvorstellung
im Juli 2011.
Der Arbeitstitel lautet:
Die Abstraktion in der uncodierten Kunst des Schreibens.

Diese Visualisierungen kulturspezifischer und nicht-verbal
gebundener Skriptualität – Bewegungsumsetzungen mit den Variablen
Material, Gerät, Format und Position stellen den Versuchsablauf dar.
Der Entstehungsprozess selbst ist hier das Entscheidende.
Mit der Absicht, durch sehen, denken, und gestalten den rein kreativen Teil
mittels einer Formreinigung der gestischen Zeichen in Ergebnisse mit
gleichem Klang zu bringen; und dies zu dokumentieren.
Material und Ausgangspunkt der Gestaltung ist die eigene
Handschrift.
.

18:59 Uhr, 18.11.2012

SKRIPTURALE – Konzeptentwurf

(KATEGORIE | UNTERTITEL)
Eine Entwicklung von gestalterischen Ausdrucksweisen im Umfeld von Kalligrafie, Typografie | Ornamentik.
Formelles Handwerk und informelle, freie Gestaltung auf expressiver Basis der Handschrift.

(SACHLICHE ORDNUNG)
Ein exemplarisch-methodisches Designverfahren∞ entstanden aus dem Prozeß der skriptualen Abstraktion.
Das Vorgehen ist experimentell.

(RÄUMLICHE ORDNUNG)
Ein ungegenständlicher Kosmos, non-verbal kontinuierlich ablaufend, analog | profan umschlossenes, lineares Gewebe.

(ART)
Die Hand als intensives Regulativ; skizzenhaft | gestisch auf das Wesentliche konzentriert.
Der resultierende Duktus ist expressiv.

(HANDLUNGSEBENE)
Ein einmaliges, erstes Treffen; Begegnung | Würdigung des Individuellen.

(HANDLUNGSORT)
Ein Übergangsbereich – Passage | Refugium.

(WEG)
Es ist ein Ausloten von Grenzen in der Magie Buchstabe gestischer Kalligrafie.
– ein fundamentales machen, nicht nehmen.

(ZIEL)
Streben nach dem Unbekannte in kleinen Schritten.

Mit der Ware beim Urheber und Ursprung und der Publikation als Schöpfungstechnik.

" würfeln ersetzt kein wagnis " – sehr frei nach S.Mallarmé.

18:48 Uhr, 18.11.2012

SKRIPTURALE – Abschlussprojekt in freier Kalligraphie:

Prüfungsabschlussprojekt als "Gestalter im Handwerk"
an der Akademie für Gestaltung und Design (München)
der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

© 2012, Ralf Spießl

Fachliche Betreuung durch Professor Hans-Richard Heitmann

(Link:) http://portfolio.fh-augsburg.de/persons/details/heitmann/index.html

18:44 Uhr, 18.11.2012

SKRIPTURALE

Eine Entwicklung von gestalterischen Ausdrucksweisen
im Umfeld von Kalligrafie, Typografie und Ornamentik.

Es ist Gestaltung auf expressiver Basis der eigenen Handschrift.
Es ist fundamentales MACHEN, nicht NEHMEN.

Dieses exemplarisch-methodische Designverfahren
ist aus dem Entwicklungsprozess der skriptualen Abstraktion
entstanden; ein experimentelles Vorgehen, das ins Unbekannte
führt, aber mit kleinen Schritten.

Bei diesem Ausloten von Grenzen in der Magie traumhafter
"Buchstaben" gestischer, freier Kalligrafie tritt durch die
skizzenhafte Reduktion auf das Wesentliche
der Bild-Zeichen deren Bedeutung zutage.

18:43 Uhr, 18.11.2012

SKRIPTURALE – Vorwort:

Wenn man Worte– und Sprache vereint alle Sinne – als Mittel sieht,
um alles im Universum auszudrücken, dann sind Schrift
und Typografie ihr Aufzeichnungsmittel.

…und dort, wo die Worte nicht mehr ausreichen,
die Gefühle und Inhalte auszudrücken, beginnt
das Reich der Kalligrafie.

Es ist der Punkt, an dem die Seiten ihr "verführerisches Lächeln"
bekommen, wie es Dante Aleghieri ausdrückte.

Mit der lebenslangen, unmittelbaren und authentischen Übung
und dem immer neuen und überraschendem Experiment
der Handschrift als Basis werden hier einige unbekannte
Orte auf meiner Schrift-Landkarte ins Licht gebracht – bis
zu dem Punkt, an dem die alten Kartographen schreiben:
"Jenseits … könnten Drachen wohnen."

Diese Punkt dienen der Orientierung, die Verbindungswege
werden auf immer neue Weise begangen.

18:42 Uhr, 18.11.2012

SKRIPTURALE – Begriffliches:

SKRIPTURALE – im Sinne von auf Schrift bezogen – ist die Gesellschaft
der eigen-artigen, die beim Denken mit abstrakter Hand entstehen.

Sie sind serielle Arbeiten mit dem Nacheinander von Raum und Zeit
der Inspiration und assoziativer Poesie und Dichtung, nicht
das Nebeneinander der darstellenden und bildenden Gestaltung.

Gestik und deren Deutung sind das Hauptmerkmal.

18:40 Uhr, 18.11.2012

SKRIPTURALE – Prozess:

Mit dem informellen, expressiven Charakter
und Ausdruck sind die Arbeiten non-verbal,
aber leserlich; und wahrgenommen werden
sie als Bild-Zeichen.

In der Abfolge von Sehen, Denken, Erschaffen und Gestalten
findet die Betrachtung und Beurteilung unter
typografischen Kriterien statt, aber unter Betonung der Spontaneität.

Es entstehen Notizen, Briefe und Vermerke,
keine monumentalen Tafeln, Säulen und Wände.

Die entstehende räumliche Ordnung ist
ein ungegenständlicher Kosmos,
ein kontinuierliches, analoges und profan umschlossenes Gewebe.

Mit der Hand als Regulator ist eine individuelle Begegnung
bei einem ersten Zusammentreffen;
skizzenhaft aif das Wesentliche konzentriert.

Es entsteht ein Refugium, ein Übergangsbereich und Passagen der Gestaltung.

18:39 Uhr, 18.11.2012

SKRIPTURALE – Methodik:

Die Variablen der Auswahl sind:
Material, Gerät/ Werkzeug, Format und Position.

Die Betrachtungskriterien im Kontext der Spontaneität sind:
Balance, Struktur, Proportion, Rythmus und Position auf und im Format.

Die Methoden der Entstehung :
Isolierung, Vergrösserung/ Verkleinerung, Wiederholung, Variation
Und Modulation der Noten, Typen und Charaktere.

Die Erschaffens-Beschreibungen sind Vereinfachungen
der im Kontext auf der Seite oder dem Blatt zu
betrachtenden Dramaturgien und Inhalte.

Werden die Kontraste ins Gleichgewicht gebracht,
entsteht bei der Formreinigung
die erforderliche Harmonie und Ästhetik.

Als Ergebnisse der unmittelbaren Entladungen
entstehen authentische Hand-Zeichen.

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